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SSC Hagen II - Witzhaver SV I 0:0 (0:0)
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Das erste Rückrundenspiel gegen den amtierenden Herbstmeister und Tabellenführer SSC Hagen II stand auf dem Programm. Somit bedarf es keiner grossen Vorreden, um was es in diesem Spiel ging. Wir begannen sichtlich nervös, Hagen setzte uns sofort unter Druck und spielte schnell und präzise in Richtung unserem Gehäuse. Wirklich gute Möglichkeiten konnten sie sich jedoch nicht erspielen. Nur einmal musste sich Christian Seidel etwas länger machen. Ansonsten konnten die Versuche, ein Tor zu erzielen, vereitelt werden. Unser Offensivspiel krankte vor allem in den ersten 20. Minuten auf unseren Aussen, die sich gegen ihre bissigen Gegenspieler kaum in Szene setzen konnten. Ähnliches galt für unsere Offensivabteilung, die gegen zweikampfstarke Hagener Mühe hatten, sich zu behaupten. Danach kamen wir besser ins Spiel und konnten vor allem durch Standards für Gefahr sorgen und Hagen nun besser von unserem Tor weghalten. Die beste Möglichkeit, zur bis dahin sicherlich etwas überraschenden Führung, hatte Sven Walter, der sich plötzlich allein vor dem Hagener Tor befand, aber den guten Hagener Keeper aus vier Metern nicht überwinden konnte. Bis zur Pause war das Spiel nun ausgeglichen, ohne weitere Torchancen auf beiden Seiten. In der Halbzeit beruhigte uns Coach Clasen, denn einige waren doch ziemlich angespannt, da nicht wirklich viel in Halbzeit eins zusammenlief. Die zweite Halbzeit begannen wir gut und setzten Hagen in der Folge unter Druck, gewannen mehr Zweikämpfe und hatten somit bessere Möglichkeiten zum Abschluss zu kommen. Hagen selbst spielte nun mehr auf Konter und eigene Torsicherung. Sie blieben dabei aber stets gefährlich. Eine gute Möglichkeit per Dropkick durch Benny Bergmann hätte beinahe die 1:0 Fürhung bedeutet, doch der Keeper konnte den Schuss im letzten Moment über die Latte lenken. Es war sicherlich kein gutes Fussballspiel weil viele Pässe beim Gegner landeten oder Angriffe nicht beherzt zu Ende gespielt wurden. Es lebte aber die ganze Zeit von der Spannung und Tragweite einer Niederlage hüben wie drüben. Dies konnte man schon daran feststellen, dass sich die Spieler von Elmenhorst noch auf den Weg nach Hagen gemacht haben. Nach einem schnell ausgeführten Freistoss der Hagener, wurden wir beinahe für unsere gute zweite Halbzeit bestraft. Glücklicherweise ging der anschliessende Kopfball über das Tor. In der Schlussphase bestand weiter die Möglichkeit in Führung zu gehen, doch wir schlossen immer wieder zu hastig und zu ungenau ab. Nach einem Querschläger musste sich Christian Seidel mächtig strecken, um den daraus folgenden Kopfball abzuwehren. Kurze Zeit später pfiff der gute Schiedsrichter die Partie ab. Fazit: Insgesamt ein gerechtes Unentschieden, was Hagen sicherlich mehr half als uns, da die anderen Teams gewonnen haben. Wichtig ist nächste Woche gegen Trittau nachzulegen, um dann in der Winterpause neue Kräfte zu sammeln. |
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