Aus- und Einwechslungen

De Vries

Fey- Eschbacher- Ten Eikelder

Hans - Schaffernicht - Breuer - Haferstroh

 Hausotte - Schubert  

Walter

Aufstellung

 

Eingewechselt   Ausgewechselt 
Vester Hans
Rosema - Schaffernicht
     
     
     
     

 

Witzhaver SV   - TuS Hoisdorf  1:3 (0:1)

 

Tor für den WSV: Kevin Schubert

Am gestrigen Sonntag ging es gegen den TuS Hoisdorf um Wiedergutmachung. Das erste Spiel in dieser Saison hatten wir mit 1:4 verloren und wollten uns für diese Niederlage revanchieren. Das Wetter war das gleiche wie zum Saisonauftakt: strömender Regen und orkanartiger Wind, lediglich die Temperaturen waren gefallen.

Auf dem entsprechend tiefen Geläuf hatten wir direkt mit dem Anpfiff die erste kleine Chance. Kevin wurde nach einer Balleroberung im Mittelfeld steil geschickt und war schneller als sein Gegenspieler. Sein Schuss aus gut 20 Metern ging allerdings noch knapp am Kasten vorbei. Danach übernahm allerdings Hoisdorf ersteinmal das Kommando. Wir waren zu weit weg von den Gegenspielern und so gelang es dem Gegner sich immer wieder frei zu spielen. Chancen blieben, bis aus einige Distanzschüsse allerdings aus. Nach 10 Spielminuten konnten wir uns dann ein wenig befreien. Nach schönem Pass in die Gasse von Sven, war René frei vor dem Keeper, kam jedoch einen Tick zu spät, sodass er nicht mehr kontrolliert abschließen konnte und der Keeper parierte. Das Spiel war nun ausgeglichener, als zu Beginn und trotzdem machte Hoisdorf das Tor. Im Mittelfeld wurde nicht konsequent nachgegangen, sodass ein Pass in den Rücken der Abwehr einen dankbaren Abnehmer fand, der trocken ins kurze Eck verwandelte.

Nach dem Rückstand zeigten wir jedoch Reaktion langsam aber sicher erarbeiteten wir uns ein stetiges Übergewicht und konnten auch spielerische Elemente zeigen. Leider fehlte es dann immer am letzten Pass, sodass ernste Torgefahr zunächst ausblieb. Die beste Torchance hatte dann WillX, der mit seinem Schuss von halbrechts am Außennetz scheiterte.

Im 2. Durchgang wollten wir geduldig auf unsere Chance warten und im Prinzip genauso sicher weiterspielen, wie nach dem Rückstand. Und tatsächlich gelang uns der Ausgleich. Tenny marschierte auf der rechten Seite nach vorn, flankte präzise aus dem Halbfeld und Kevin drückte den Ball mit dem Knie über die Linie. Danach spielten wir aber nicht mehr so konsequent und ließen dem gegner mehr Raum, um sich zu entfalten. Hoisdorf hatte in dieser Phase einige gefährliche Flanke vor das Tor geschlagen, kam aber nicht richtig zum Abschluss. Allerdings waren sie am gestrigen Tage im Bestrafen von Unachtsamkeiten gnadenlos. Ein diagonaler Flachpass rutschte auf dem holprigen Boden unter Jojos Fuß durch, sodass der spekulierende gegenspieler freien Weg zum Tor hatte. René konnte ihn dann im Strafraum nicht mehr entscheidend stören, sodass er den Ball mit Hilfe der Lattenunterkante ins Netz beförderte. Wir waren in der Offensive nun überhaupt nicht mehr zwingend und konnten uns kaum Gelegenheiten herausspielen. Dann kam die Zeit des Schiedsrichters, der uns schon mit den Worten "Heute wird aber nicht so viel gemeckert, wie letzte Woche." begrüßt hatte. Nach einem, gemessen an den sonstigen Fouls im Spiel, eher harmlosen Foul vom gerade eingewechselten Basti Vester zückte er zunächst den gelben Karton um sich dann durch die von Basti als "Weltklasse" betitelte Situation persönlich angegriffen zu fühlen. Basti flog direkt mit gelb-rot runter und man musste sich schon fragen, ob der Schiri nicht nur auf eine solche Situation gewartet hatte. Schließlich hatten wir uns im gesamten Spiel verbal nichts zu schulden kommen lassen, wobei der Gegner ständig etwas an den sicherlich zum Teil falschen Entscheidungen auszusetzen hatte. Auch wenn das sicher nicht spielentscheiden war, ist es ärgerlich durch eine solche Entscheidung noch weiter ins hintertreffen zu geraten, denn beim 1:3 war es genau der rechte Mittelfeldspieler, der am langen Pfosten fehlte, sodass der Hoisdorfer Spieler unbedrängt einschieben konnte. Unsere letzte Torchance war dann nach einem Eckball, als der Ball auf der Linie geklärt wurde.

Insgesamt eine bittere Niederlage, die uns zurück-, aber sicher nicht umwirft. In den nächsten Spielen gegen Tangstedt und bim überraschend starken Aufsteiger aus Elmenhorst erwartet keiner mehr etwas von uns, sodass wir vollkommen unbekümmert an die Sache herangehen können.